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Bester Umgang im Support.
brillen.de
Brillen.de – Das Geschäftsmodell der besonderen Art
Das perfide Meisterstück von *brillen.de* ist nicht etwa die Brille selbst, sondern die durchdachte Intransparenz des Geschäftsmodells. Neben regulären Optikern und scheinbaren Filialen dienen als menschliche Schnittstelle, die direkt mit der Leitung oder vielleicht sogar mit der Produktion in China 'online only' kommunizieren dürfen. Doch wehe, der Kunde will es wagen, mit einem echten Mitarbeiter von *brillen.de* zu sprechen! Denn das geht nicht. Nie. Niemals. Es existieren keine *brillen.de*-Mitarbeiter in den Läden, und Telefonkontakt wird kategorisch verweigert. Stattdessen bleibt dem Kunden ein modernes Märchen aus der digitalen Hölle: KI-Support per WhatsApp. Der feuchte Traum eines jeden Unternehmens, das sich Kundenkontakt nur als störenden Kostenfaktor vorstellen kann. Mit vollmundigen Rabattversprechen auf "tolle" Gleitsichtbrillen (weil "mäßige" Brillen ja nicht so gut laufen) ließ ich mich verführen und bestellte eine Gleitsicht- sowie eine Lesebrille. Gesamtkosten: knapp 500 Euro. Doch wie sich herausstellte, zahlte ich nicht nur Geld, sondern auch mit Nerven, Zeit und einer gehörigen Portion Selbstzweifel darüber, warum ich mich auf diesen Unsinn eingelassen habe. Die Gleitsichtbrille wurde nach mehreren Optikerbesuchen nochmals angefertigt – und passt nun genau so schlecht wie vorher. Gratulation! Der Wahnsinn bekommt System. Die Lesebrille? Solide, aber nicht beeindruckend. Vergleicht man das Ganze mit seriösen Optikern, bleibt nur ein bitterer Nachgeschmack: Völlig überteuert für das, was man bekommt. Die Qualität? Schwach. Der Kundenservice? Existiert nicht. Die angebliche Premium-Marke Steiner-Vision, mit der *brillen.de* wirbt, ist nicht etwa ein international renommiertes Label, sondern eine Eigenmarke der SuperVista AG, der Mutterfirma von *brillen.de*. Und produziert wird das Ganze in Shanghai. Fazit: Premium-Versprechen, Discount-Qualität und ein Service-Erlebnis wie aus einem dystopischen Roman. Wer wirklich Wert auf gutes Sehen legt, sollte sein Geld lieber einem echten Optiker anvertrauen – oder sich gleich auf sein Bauchgefühl verlassen und diesen Laden umgehen.